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Johanna shared a link to a great webcomic on facebook. Love it!

He’s back!

Dumdumdum, dududumdumdum – he’s back!

He? Sir William!

Sir William? Neither the tiger nor the fisherman. Our beloved car!

Museumsosterhasi

Hach, was war das ein schönes Osterwochenende. Freitag segeln, Samstag Laninger auf der Falado besucht, Sonntag mit Vaddern und Freundin im Garten gewühlt, anschließend mit Kumpel und Kerlchen gegrillt und am Montag war ich einer der Osterhasen im Freilichtmuseum Molfsee. Das Spiel ging folgendermaßen: Wir verstecken Plastikeier im Gelände und den Häusern; die Besucherkinder dürfen suchen. Pro gefundenem Ei gab’s ne kleine Süßigkeit und maximal drei Eier durften eingelöst werden. Leider gab es etwas wenig Eier, sodass viele Kinder ohnehin nur ein Ei finden konnten, aber die Massen an Kindern konnte ja auch keiner vorhersehen. 🙂

Eindrücke (ja, der Pfau balzt die Sau an):

Dass Nokia ohnehin nicht zur Achse des Guten gehört, dürfte ja inzwischen recht publik sein. Für alle anderen:

Ich hab ein Exemplar dieser Bande geschenkt bekommen. Und da es tatsächlich keinen Unterschied macht, ob es in der Schublade verstaubt oder von mir benutzt wird, habe ich mich angesichts des labilen Zustands meines alten Telefons für’s Benutzen entschieden. Fein synchronisiert, alle Kontakte rübergeschoben. Erst ging das auch. Ne Woche hab ich’s benutzt. Dann habe ich einem Kontakt auf dem Computer eine neue Adresse zugewiesen und prompt ging’s nicht mehr. Dazwischen lag … nichts. Keine Softwareaktualisierung, keine Veränderung irgendwelcher Einstellungen, einfach nix. Erste Recherchen ergaben die Notwendigkeit eines Plugins. Auch, wenn es vorher ohne ging, was soll’s, machen wir. Und? Nix. Weitere Recherchen: Nix. Nokia Hotline? Großer Brüller.

Ich: Guten Tag, ich habe da ein Problem.
Sie: Ja, ich frag mal den technischen Dienst.
Ich: Oh, kann ich vielleicht selber direkt … [Warteschleifengedudel setzt ein.]
– gefühlte Jahre vergehen. –
Sie: Sie müssen überprüfen, ob ihr Computer auf dem aktuellsten Stand ist.
Ich: Ist er.
Sie: Ok, dann brauchen Sie außerdem iSync 2.4.
Ich: Ich hab 3.1.2, ist das ok oder muss ich backdaten?
Sie: Sie brauchen 2.4
Ich: Äh, ja, genau oder mindestens?
Sie: Das Plugin, was sie da installiert haben, ist für ihr Telefon gedacht, nicht für ihren Computer.
Ich: Die .pkg kann man mein Telefon doch gar nicht lesen?!?
Sie: Doch, das ist für das Telefon.
Ich: Ahja… Ich wurschtel mich da schon durch. Danke für Ihre Bemühungen.

Kurz mal auf der Nokia Homepage nachgelesen: Ich brauche *mindestens* iSync 2.4 und das Plugin ist sehr wohl für den Computer. Folglich habe ich alles richtig gemacht und bin so schlau als wie zuvor. Un‘ nu? Ich ruf einfach nochmal an.

Ich: Das geht nicht.
Er: Ich frag mal den technischen Dienst.
Ich: Oh, STOOOOP, darf ich bitte selber … [Warteschleifenmusik des Zorns setzt ein]
– gefühlte Jahrzehnte vergehen –
Er: Sie dürfen das nicht von der deutschen Seite runterladen. Gehen Sie mal auf nokia.eu…
[dirigiert mich zum Plugin]
Er: So, das installieren Sie jetzt und dann funktioniert das.
Ich: Aber das ist *exakt* das Plugin, was ich schon habe.
Er: Ich les mir mal eben unsere interne Supportseite durch. [Düdelüdelü mit Techno versetzt. Ekelhaft.]
– zum Glück ist er schnell –
Er: Mehr, als wir gemacht haben, weiß ich jetzt auch nicht. Ihr Computer muss schuld sein.
Ich: Weil Ihr Support nur „Zurücksetzen“ und „Plugin installieren“ kennt, muss es zwangsläufig mein Computer sein?
Er: Ja. Sonst reicht das nämlich auch.
Ich: Äh, aber ich kann Termine vom Handy auf dem Computer schreiben. Umgekehrt nicht,  die Fehlermeldung sagt was von schreibgeschützt…
Er: Ja, da müssen Sie die iSync-Einstellungen ändern.
Ich: … und die hebeln den Schreibschutz im Telefon aus. Is klar. Grüße an den Weihnachtsmann!

Jetzt darf ich also alle wichtigen Nummern von Hand eingeben. Willkommen in den Neunzigern! Naja, angesichts der menschenrechtsverletzungen á la Mittelalter ist das ja geradezu fortschrittlich.

Mein Briefträger hat offenbar das Bedürfnis, jeden einzelnen meiner Briefe durch den Schlitz zu stopfen. Jeden. Egal wie groß. Den einen oder anderen hat er nur zwei cm reingebracht, wieder andere bekam ich nur mit großen Mühen überhaupt befreit und hätte dabei fast die Briefkastentür amputiert. Ich hätte diese Kunstwerke mal fotografieren sollen, vorerst aber hoffe ich, meinen Briefträger damit zu sanfterem Umgang mit meiner Post zu bewegen:

Zeitdieb

Nein, es geht nicht um Terry Pratchett. Einer meiner Nachbarn klaut meine Zeit. Nein, er klaut mir die „Zeit“. Ich habe folgendes hinterlassen und hoffe auf Wirkung:

Lieber ZEIT-lesender Nachbar,

wenn Du die aktuelle Ausgabe durchgelesen hast, legst Du sie mir dann vor die Tür? Und können wir in Zukunft tauschen, sodass ich zuerst lese? Das wäre super, schließlich habe ich die „Zeit“ ja auch bezahlt und nicht Du.

Liebe Grüße, Antje

Mal sehen, was jetzt passiert.

Tabu mal anders

Heute früh saß ich schlaftrunken und voller grinsender Vorfreude auf das Spielen mit meinen Schülern im Bus und fuhr zur Arbeit. Ich wollte den Morgen mit viel Sprechen beginnen und hatte deswegen mein „Tabu junior“ eingepackt. Ich stapfte die Treppen hoch, fing an, noch einen Arbeitszettel zu kopieren und die ersten der Kursteilnehmer trudelten ein. Einer entdeckte einen Zettel, der bei uns an der Flurtür klebte und fragte mich, was das sei. Ich las die Überschrift, in der es um eine Demo gegen Gewalt ging und kopierte den Flyer für alle, um dieses Rätsel mit allen gemeinsam zu lüften. 10 Minuten später fand ich mich vor der Tafel wieder, auf der Worte prangten wie „Hinrichtung“, „Ehrenmord“, „kaltblütig“, „Angst vor Fremden“. Und ich dachte an meinen alten Professor, der immer gepredigt hatte, derart negative Wörter hätten im Fremdsprachenunterricht nichts verloren, sie seien ein absolutes Tabu. Ja, wollte ich denn nicht Tabu spielen???

Hintergrund: Ein Mann hat aus Eifersucht einem anderen aufgelauert und als er ihn alleine erwischte, ist er mit 8 Freunden auf ihn los. Sie stachen ihn brutal nieder. Das Opfer war der beste Freund eines meiner Kursteilnehmer.

Unterrichtsvorbereitung wird auch irgendwie überbewertet…

Wichtelei

So many people blog about their handicraft stuff, why shouldn’t I? I’m not planning to post every single step of something, because this is no DIY-Blog, but this time I just have to show my stuff.

I participated in a DIY-swap and had much fun. 🙂 The topic was „Home is where your heart is“ and each of us listed three favorite places in the world. Mine were Georgia, Eimsbüttel (the part of Hamburg I grew up in) and Mühlhausen in Thuriniga. I got cases for pencils and my laptop labelled with the fitting word in Georgian language. Love it:

The letter I got contained the following favorite places: Allgäu, Budapest and Ireland. Ok. I had no clou what to do for Allgäu, I’ve never seen Budapest but I know some sources for celtic ornaments. Ha! So I sewed a cape with a celtic knot on the cowl and self-forged (by Arne) closure and also a messenger bag with a celtic tree of life on it. I had fun sewing this stuff! Ok, I had quite some fun despite my rarely existant spatial sense…

details are overrated

I’m searching for something new to bring agradable light into our kitchen. I tried ebay. Result:

Hallo bilder folgen beschreibung auch
viel spass beim bieten
keine garantie oder rucknahme

Which means „Hello pictures will follow also description – have fun while bidding – no warranty or redemption„. Oh, ok. Sounds interesting. Really worth to spend my time following this offer. (Not to mention that this person doesn’t seem to know much about orthography.)

Es nervt mich. „Bio“ auf alles draufschreiben, aber es nicht umsetzen. „Bio“ kaufen, weil es draufsteht, aber nicht nachdenken. Da liegen dann die Bio-Äpfel aus Neuseeland neben den normalen Holsteiner Cox aus dem direkten Umland meiner Stadt. Und die Dame im formlosen Wallawalla-Gewand kauft – natürlich – die Bio-Äpfel. Die aus Neuseeland. Wie Bio sollen die denn bitteschön noch sein?!?

In die Gleiche eiternde Kerbe schlagen die bedingungslosen Verfechter von Energiesparlampen. Da werde ich schief angeguckt, weil auf meinem Klo eine herkömmliche Glühbirne hängt und weil sie da wohlüberlegt hängt. Energiesparlampen brauchen in ihrer Aufladezeit bis zur vollen Helligkeit so unglaublich viel Strom, dass sie erst nach 2 Stunden anfangen, sparsamer zu sein, als die gute alte Birne. Wie lange soll ich denn bitteschön im Bad abhängen?!? Mal von den Herstellungs- und Entsorgungsproblemen ganz zu schweigen. Sondermüll, ja super, kauft ihn alle!

Hier kann man seinen ökologischen Fußabdruck berechnen (danke, Sue!). Der des durchschnittlichen Schweizers beträgt 2,4 und meiner 1,6. Da kann ich ja schonmal ein bißchen zufrieden nicken. Aber nur ein bißchen. Die Zahl besagt, wie viele Planeten Erde man für die eigene Lebensweise benötigt. Da mag dem geneigten Leser, der bis hier durchgehalten hat, auffallen, dass das mehr ist, als wir haben. Mal davon ab, dass mir diese Art der Umrechnung irgendwie suspekt erscheint, ist es aber wunderbar anschaulich. Leider legen die Ersteller dieser Seite wiederum Wert auf Energiesparlampen und setzen Dinge voraus, die zum Beispiel auf mich nicht zutreffen. Dass ich viele meiner Kleidungsstücke selber nähe oder Second-Hand kaufe, dass ich meine Möbel selber baue oder vom Sperrmüll hole, dass ich nur einen Minikühlschrank für den Sommer besitze und meine Lebensmittel im Winter auf dem Balkon lagere, keinen Fernseher und einen energiesparenden Mac habe… all das findet dort keine Berücksichtigung. Ich glaube, in Wahrheit brauche ich maximal *eine* Erde. Und, liebe Sue, ebenso wird Dein wahrer Wert eigentlich niedriger sein. Ganz sicher.