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Archive for the ‘Handarbeit’ Category

Der Kieler Innenstadtflohmarkt ist ein großartiges Jagdrevier für Nähjunkies mit Recyclingattitüde. Also mich. 🙂

An einem warmen Sonntag 2012 entdeckte ich einen unfassbar spießigen Pullover aus reiner Wolle, den jemand zu heiß gewaschen hatte. Der vormalige Besitzer hatte augenscheinlich kein Interesse an einer Kombi aus warmer Brust und kaltem Bauchnabel und bot ihn für 50 Cent feil. Da habe ich keine Sekunde gezögert und zugeschlagen, zumal mir auch sofort klar war, was ich daraus nähen wollte:

  

Warm, praktisch, extrem günstig, umweltfreundlich. Was will man mehr?

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Huaaa, das ist einer dieser „ich hab was genäht“-Posts, die die Welt nicht braucht. Da ich meinen Blog ja aber eingerichtet habe, um Dinge herauszutrompeten und nicht, um Heerscharen von Lesern zu werben, ist es mir total humpe, ob es irgendwen interessiert. 😀 (Memo an mich: Diese Aussage auf dem Blog platzieren und nicht jedes Mal wieder hinschreiben.)

Es geht voran. Jawoll. Wir haben ein Viertel des großen Zimmers fertig tapeziert (und inzwischen sind auch die Fenster fertig, wir konnten es kaum glauben!), sodass mein Schreibtisch und meine Nähmaschine aufgestellt werden konnten. Tat das gut! Vorher stand mein Computer in einer Ecke in der Küche, mein Papierkram flog überall rum, ich war genervt. Nun hat alles wieder seinen Platz und ich konnte anfangen, den Reparaturstapel abzuarbeiten. Das waren nach über vier Monaten die ersten ganz kleinen Schrittchen zurück in meine Lieblingsbeschäftigung. Leider waren dem Sohnemann einige Sachen, die ich mit kleinen Fehlern auf dem Flohmarkt gekauft hatte, inzwischen zu klein, sodass er sie nie getragen hat. Zum Glück ist die Investition geringfügig (1-2 €). Bei einem Overall grübel ich noch, wie ich die Beine verlängere, damit einem komplett selbst genähtem Teil nicht das gleiche Schicksal droht.

Der nächste, immer noch kleine Schritt bescherte uns eine neue Küchengardine. Als ich den Stoff in dem schwedischen Möbelgiganten sah, dachte ich: „Bah, wat kitschich! Obwohl … eigentlich…“ und *zack* habe ich einen halben Meter mitgenommen.

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Unsere gesamte Jahreszeitendeko passt in eine kleine Schachtel. Wir haben ein paar Plastikäpfel, Holzanhänger und 10 Ostereier. Ich finde das Schmücken der Wohnräume zu den Jahrszeiten und Festen eigentlich schön, aber dieser ganze Klimbim – den muss man ja auch immer mit umziehen, nech? Und mit dem Umziehen haben wir’s ja bekanntlich. Jetzt lautet der Plan, einfach die Küchengardine passend zu wechseln. Lässt sich klein zusammenfalten und ist nicht so sensibel, wie Christbaumkugeln. 🙂 Ab Januar gibt es grüne Blockstreifen, ab Mai blaue Blumen (jaja, immer diese Bündischen) und für September bis November muss ich noch was schickes finden.

Als etwas (!) größeren Schritt habe ich dem Kindchen im Haus ein Stück Gewandung verpasst. Grob aus der Erinnerung nach Herjolfsnes, leider sind die Keile ein wenig schmal geraten. Der Rockteil ist eigentlich doppelt so lang, aber da es länger passen soll, habe ich es umgefaltet und festgenäht. Der Saum ist also 20cm breit, wenn man so will. 😉 Als nächstes sollte ich mich in Geduld üben, die Klamotten *vor* dem Tragen abzulichten. Dumdidum…

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Beide Bilder sind leider recht dunkel geworden. Es war schon Abend, ich fotografiere nicht gerne mit Blitz und außerdem muss ich den Umgang mit dieser Kamera immer noch üben. Ja, immer noch.

Juchei, ich nähe!

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Wie das so ist, wenn man in einem Dreivierteljahr zweimal umzieht, man kommt irgendwie zu nix. Kennt Ihr ja auch, oder? Nicht? Achso.

Erstaunlicherweise habe ich zwischen Kind kriegen, Kisten auspacken, Kisten einpacken, Kisten auspacken, Streichen, einrichten und, ach ja, „Kind haben“ dennoch gehandarbeitet. Mich wundert’s selber. Ich prahle mal ein bißchen damit, vielleicht fühle ich mich dann ein wenig besser. Denn meine Nähmaschine ist noch immer tief in irgendeiner Kiste verschollen und ich bin angesichts der wachsenden Stapel zu reparierender Sachen (ganz zu schweigen von den „ach, ich könnt ja mal“-Sachen) echt ein wenig frustriert. Da hilft auch alles häkeln und stricken nüscht, ich leide an Entzug. Nur, um mal einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wie es da, wo ich dann nähen werde, derzeit aussieht:

Umzug

Nähzimmer. Haha.

In der Mitte unten befinden sich die Nähutensilien. Nicht genug mit Kisten und rohen Wänden; der Zimmerer hatte auch irgendwie keine Lust, die neuen Fenster zu Ende einzubauen. Ich hab Tageslicht um den Rahmen herum, voll innovativ!

So, denn wollen wir mal ein wenig prahlen, auf dass die innere Sonne wieder aufgeht:

Irgendwie alles für Kinder. ^^ Das Piratenhemd ist (sehr) frei nach Natron und Soda, der Sommerhut ist der Schnitt von Schnabelina, der Apfel ist von Garnstudio (glaub ich). Da fehlen noch diverse Kindersocken, Loopschals und Klamotten für’s eigene Gör.

 

 

Hilft nicht. Jetzt will ich erst recht nähen. Mist.

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Refashion Runway

Ich bin ja ein großer Freund von Neuverwertung alter Kleidung. Nicht nur, dass ich unsere aufgetragenen Sachen entweder für uns oder für das Kind umnähe, ich kaufe sogar auf dem Flohmarkt Sachen, nur weil mir der Stoff gefällt und nähe dann etwas anderes daraus. Eine amerikanische Bloggerin hat einen Wettbewerb zu diesem Thema ausgerufen, der nun bereits das dritte Mal läuft. Der aktuelle Beitrag hat das Oberthema „Karo“ und man kann für eine der Teilnehmerinnen abstimmen. Reinschauen lohnt sich! (Abonnieren auch)

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